Labor für bakterielle Infektionen

Allergologie und Gerinnung

Analyselabor Dedimed

Allergien ermitteln und die Reaktionskette unterbrechen

Wir messen nicht die Antikörper gegen Allergene, sondern die allergieverursachenden molekularen Eiweißstoffe von gleichzeitig 112 Allergenkomponenten aus 51 unterschiedlichen Allergenquellen mit einer einzigen Messung. Durch die kreuzreaktiven Eigenschaften kann der IMMUNOCAP ISAC-Chip wertvolle Hinweise auf mögliche Allergenquellen liefern. Das breitgefächerte Allergenprofil des Bio-Chips zeigt Ihnen ein umfassendes Sensibilisierungsprofil sowohl gegen kreuzreaktive wie auch gegen speziesspezifische Allergenkomponenten in einem einzigen Test.

 

Übertragungswege

Eine Übertragungsgefahr bei Allergien besteht nicht. Diese entstehen immer auf der Grundlage einer individuellen Veranlagung. Solch eine Veranlagung kann zum Teil genetisch vorbestimmt sein, aber sich auch erst im Laufe des Lebens aufgrund einer vorliegenden chronischen Infektion entwickeln. Auch wenn der eigentliche Auslöser der Allergie tatsächlich ein Stoff von außen ist, beispielsweise durch Tierhaare oder Pollen, erfolgt keine Übertragung der Allergene von Mensch zu Mensch im Sinne einer Ansteckung wie etwa bei Erkältungskrankheiten.

Symptome

Wenn man eine Allergie besitzt, reagiert das Immunsystem unangemessen heftig auf eigentlich harmlose Substanzen wie z.B. Pollen, Tierhaare oder Nahrungsmittel. Antikörper produzieren nach der Berührung mit allergenen Substanzen körpereigene Abwehrzellen, die aggressive Entzündungsstoffe freisetzen. Histamin und andere Botenstoffe führen dann zu Schwellung, Juckreiz und erweiterten Blutgefäßen. Diese Reaktion kann örtlich begrenzt sein oder sich auf den ganzen Körper auswirken – beispielsweise die Nase, Haut, Bronchien oder das Kreislaufsystem.

 

Ansicht Praxis

Therapiemöglichkeiten

Durch die vielen verschiedenen Formen und unzähligen potenziellen Auslöser verlangt eine Allergie viel Geduld vom Betroffenen ab. Als Therapiemöglichkeit haben sich aber 3 verschiedene Maßnahmen bewährt.

 

  • Den Auslöser identifizieren und diesen durch beispielsweise eine Nahrungsumstellung möglichst meiden. Das unterbricht die Reaktionskette des Immunsystems und verschafft dem Allergiker Ruhe.
  • Beim Auftreten der Symptome Medikamente einnehmen, die die Beschwerden lindern. Antihistaminika unterdrücken zum Beispiel die allergischen Reaktionen.
  • Mit einer spezifischen Immuntherapie den Körper mit sehr geringen Menge des Auslösers langsam an das Allergen gewöhnen und das Immunsystem dagegen unempfindlich machen.

Gerinnungsstörungen behandeln und schwächen

Bei einer Gerinnungsstörung kommt es bei der vorliegenden Verletzung zu einer lang anhaltenden oder stärkeren Blutung als gewöhnlich. Auch Spontanblutungen ohne erkennbaren Anlass können auftreten. Schuld daran sind häufig zu wenig vorhandene Gerinnungsfaktoren, so dass das Blut zu langsam oder gar nicht gerinnt. Ein wichtiger Bestandteil bei der Abklärung von Fehlgeburten und Schwangerschaftskomplikationen ist die Diagnostik von Gerinnungsstörungen (Thrombophilie). Neben genetischen Risikofaktoren spielt das erworbene Antiphospholipidsyndrom heute eine wichtige Rolle. Das klinische Erscheinungsbild ist dabei so vielfältig, dass zur Erkennung hohe Aufmerksamkeit und große klinische Erfahrung der Ärzte erforderlich sind. Von der mitteleuropäischen Bevölkerung sind etwa 10% von einer Thromboseneigung durch einen genetischen Risikofaktor betroffen. Mit unseren Therapiekonzepten können wir allerdings für Unterstützung und eine Verbesserung sorgen und entsprechende prophylaktische Maßnahmen ergreifen.